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Torsions-Chassis Version 3
Beim Torsions-Chassis handelt es sich um ein Prinzip aus den 60`und 70, was bis heute seine Anhänger hat. Zu denen gehöre ich auch, obwohl ich damals noch nicht mal auf der Welt war. Das Chassis besteht aus „3 Teilen“, der Antriebseinheit, dem Mittel/Vorderteil und den Setenteilen zur Entkoppelung der Karosserie. Die Trennung der Antriebseinheit sollte soweit hinten wie möglich erfolgen. Diese beiden Teile werden durch den Torsionsstab verbunden. Diese sollte möglichst lang gewählt werden. Wichtig dabei, in der Längsrichtung sollte sich das Chassis nicht verwinden lassen. Der Torsionsstab wird in einem Messingrohr geführt, so, dass sich die Hinterachse zur Vorderachse längs verwinden lässt. Zwei Federstahldrähte sorgen für die Dämpfung, ebenso sollte man den Federweg begrenzen, z.B. durch zwei aufgelötete Drahtstücke.
Hier die ersten verlöteten Teile. In der Mitte der Torsionsstab. Wichtig, darauf achten, dass kein Lötzinn rein gerät, sonst lässt er sich nicht mehr drehen. Vorgängiges einölen kann helfen.
Ebenso sieht man die beiden Federeinheiten links und rechts des Torsionsstabes
Hier das fasst fertige Chassis. Die Leitkeilführung löte ich erst am Schluss an, um die Optimale Lage fest zu legen.
Anbei eine kleine Übersicht der Teile für dieses Chassis, natürlich kann es beliebig abgeändert werden.